Vor jetzt 9 Monaten habe ich noch einmal einen Versuch gestartet, ScoutPress auf die aktuellste WordPress-Version zu aktualisieren.
Nach einer Reihe von Tests habe ich dann letztes Wochenende vor ein paar Wochen diesen Versuch für mich als gescheitert erklärt und unsere eigene Stammeswebsite www.dpsg-langerwehe.de manuell und scoutpress-los auf WordPress 2.8 aktualisiert.
In diesem Blogpost werde ich dokumentieren, wie ich unser Blog aktualisiert habe. Ich empfehle allen ScoutPress-Nutzern, selbst das Update durchzufüren.
ScoutPress wie ihr es kennt ist offiziell beendet und es gibt keinen Support und keine Updates mehr!
Update Januar 2010: In dieser Anleitung wird immer von WordPress 2.8 gesprochen. Das System läuft aber natürlich auch problemlos, wenn man auf 2.9+ aktualisiert und auch die Erstinstallation sollte problemlos mit 2.9+ funktionieren.
Damit beginnt eine neue Äre für ScoutPress:
Die ursprüngliche Idee in meinem Diplom war, ein fertiges System (download, install, ready) bereitzustellen, das alle relevanten Funktionen für eine Pfadfinder-Website enthält. Damals, in WordPress 2.0.3 und mit meinem eingeschränkten Entwicklerwissen, war es nötig, tief in die WordPress-Struktur einzugreifen. Seitdem hat WordPress sich rasant weiterentwickelt und viele Pluginhersteller sind nicht nachgekommen mit dem Aktualisieren ihrer Plugins — so auch ich.
Die neue Idee von ScoutPress: Unter www.scoutpress.de wird es eine Beschreibung geben, wie man auf Basis von WordPress (und vielleicht bald auch anderen Blogging-Diensten wie Posterous) eine eigene Stammes-Webseite aufsetzen kann. Der Schwerpunkt liegt dabei in Tipps, wie man seine eigene WordPress-Installation für Pfadfinder einrichten und optimieren sollte.
Da ich zur Zeit aber stark an einem neuen Pfadiprojekt arbeite, wundert euch bitte nicht, wenn es mit diese neuen Infos unter scoutpress.de noch etwas dauert. Weiterhin könnt ihr gerne helfen mit euren Wissen. Schreibt mir in die Kommentare, was eurer Meinung nach auf scoutpress.de zu sehen sein sollte und helft mit, mit den nötigen Tutorials, Pluginrezensionen und Beispiel-Themes.
Danke!
An dieser Stelle möchte ich euch allen herzlich danken, die in den letzten Jahren ScoutPress unterstützt haben. Durch eure Hilfe im Forum, durch eure Hilfe beim Konzipieren und Weiterentwickeln, durch euer Bugfixing, durch eure Hilfe bei Templates, durch eure Ideen und Anregungen, durch eure Fragen, durch eure Hilfe beim Beantworten meiner Fragen…
Mein besonderer Dank gilt auch Uli der seit meinem Diplom scoutpress.de kostenlos hostet und betreut!
Und jetzt…
ScoutPress updaten:
Das sind die Schritte, die ich durchlaufen bin, um unsere Website zu aktualisieren.
Schon jetzt kann ich euch sagen: Nach dem Update wird nicht alles wie bisher funktionieren. Darum war mein ursprünglicher Plan ja, ein richtige Update für ScoutPress zu erstellen, dass die vielen Besonderheiten von ScoutPress übernimmt.
Dieses Update dagegen wird viele Eigenheiten ausschalten bzw. wir werden andere Lösungen für Kalender und Menü suchen müssen…
Trotzdem überwiegen für mich die Vorteile eines schönen, sauberen, neuen WordPress 2.8 gegenüber des alten WordPress 2.0.11.
1. Speichern der bestehenden Menu-Struktur
Geht auf eure Website, öffnet den Quelltext, kopiert den gesamten Code des Menüs, beginnend mit <div id=”menubar”>.
Legt ihn irgendo in einer Textdatei ab. Wir brauchen ihn später.
2. Datenbankbackup erstellen
Ich habe mein Backup nicht benötigt und kann daher nicht versprechen, ob es auch wirklich funktioniert hätte, die Installation wiederherzustellen…
1.1. Backup über WordPress:
Backup über das WordPress-Eigene Backup-Plugin. Ihr findet es unter Kommentare > Backup. Dort daran denken alle zusätzlichen Datenbanktabellen zu aktivieren.
1.2. Backup über phpMyAdmin
Zusätzlich empfehle ich dringend ein Backup über phpMyAdmin zu erstellen. Euer Hoster bietet euch wahrscheinlich einen Zugang auf eure Datenbank über phpMyAdmin an. Dort einfach auf Exportieren und die ganze Datenbank ausgeben lassen. Unten noch “Senden” anhanken und “Zip”-Komprimierung.
Wahrscheinlich wäre im Extremfall die phpMyAdmin-Sicherung die beste Version zum Wiederherstellen eurer Seite.
Tipp: Legt euch einen Backup-Ordner für euer Blog an und innerhalb diesen einen Ordner DB oder Datenbank. Verschiebt die Dateien dort hin.
3. Backup all eurer Dateien
Erstellt jetzt eine Backup all eurer Bilddateien, Plugins etc. Kopiert alles lokal über euren FTP-Klienten — am besten in den Backup-Ordner, den ich gerade erwähnt habe.
4. Alle Daten auf dem Server “ausschalten”
Ich empfehle euch dringend die Gelegenheit zu nutzen, den Ordner, in dem eure Website liegt, neu aufzusetzen. Es hat sich so viel getan zwischen den beiden WordPress-Versionen, dass ein “Drüberinstallieren” im einfachsten Fall zu Dateileichen führt… wahrscheinlich aber weitere Probleme macht.
- Erstellt euch daher einen neuen Ordner auf eurem Webserver “__Backup” (alles per FTP).
- Verschiebt dann alle Dateien (wp-config, wp-admin, …, alles) in diesen Backup-Ordner.
Wir werden dort gleich ein paar Dateien wieder herausholen.
Auf diese Weise könnt ihr, sollte etwas schief gehen, relativ einfach zurück zur alten Version gelangen.
5. Neue WordPress-Version installieren
- Ladet euch die letzte deutsche WordPress-Version runter: http://de.wordpress.org/
- Entpackt das Zip
- Kopiert es auf euren Webserver.
- Benennt die Datei wp-config-sample.php um in wp-config.php
- Öffnet die wp-config.php
- Tragt dort euren Datenbank-Namen und die Zugangsdaten ein.
(Update via Dominik: Wenn ihr damals manuell den Datenbank-Prafix geändert hatten, müsst ihr den hier auch irgendwo angeben)
- Ändert die Secret-Keys in der Datei. Ich empfehle dort ein paar BiPi-Zitate einzuzippen. Schließlich sind wir Pfadis ;-)
- Speichern
- Empfehlung: Löscht das Plutin “hello-dolly.php”, weil es einfach nur Quatsch ist
- Update: Wenn ihr später Probleme mit den Umlauten habt, kommentiert in der wp-config.php die Zeile define(’DB_CHARSET’, ‘utf8′); aus. Danach sollten Umlaute wieder klappen.
6. Ein paar Dateien zurückkopieren.
Eben haben wir alle alten Files in den Backup-Ordner verschoben. Jetzt, wo WordPress neu angelegt ist, müsst ihr ein paar Dateien wieder zurück kopieren (oder verschieben). Sonst meckert WP gleich…
- Das Template, das ihr verwendet, zurück kopieren in den neuen WP-Template-Ordner.
- Die .htaccess-Datei kopieren.
- Die Bilddateien kopieren.
- Bitte macht euch zuerst die Arbeit, jeden einzelnen Ordner eures Bilddateien-Verzeichnisses einmal durchzuklicken. Kontrolliert dabei, ob sich in den Ordner Dateien verstecken, die dort nicht hin gehören! Warum? Es gab zwei Berichte von älteren ScoutPress-Versionen, die gehackt wurden. Jetzt ist die Gelegenheit, eine ganz neue saubere Installation zu erstellen die 100% sicher ist.
Update: Siehe auch der Virenscanner-Hinweis von Dominik in den Comments.
- Danach könnt ihr den ganzen Ordner wp-content/uploads/ in eure neue Installation verschieben.
- Und die Plugins? — Um die kümmern wir uns später!
7. Bereinigt eure Datenbank
Es gibt eine Reihe von Kram in der Datenbank, den wir jetzt nicht mehr brauchen. Ich empfehle, ihn zu löschen.
- Öffnet wieder die Datenbank-phpMyAdmin-Umgebung (von eurem Hoster)
- Löscht die Tabelle wp_menu
- Löscht alle spamkarma-Tabellen mit dem Präfix “sk2″ sowie “wp_sk2_log” und “wp_sk2_spams”.
- Optional: Geht in die wp_options-Tabelle und löscht dort alle sp_Calendar…-Einträge (sp_ScoutnetCalendar_options und sp_ScoutnetCalendar_cache_for_id_xxx) und auch die rss_…-Einträge. Die verwenden wir nicht mehr. Auch der wp_menu-Cache kann hier gelöscht werden.
Beide Plugins werden wir nicht mehr nutzen. wp_menu funktioniert nciht mit WordPress 2.8 und Spamkarma ist veraltet. Statt dessen installieren wir gleich Akismet.
Ich bin mir nicht mehr 100% sicher, wie die Tabellen-Namen lauten und ob es nicht noch mehr Kram zu löschen gibt… Wer sich auskennt, möge bitte die DB einmal kritisch betrachten und dann hier kommentieren. Danke!
8. WordPress 2.8 installieren
Jetzt könnt ihr die Admin-Umgebung unter www.eure-Seite.de/wp-admin/ aufrufen.
Ihr bekommt die Meldung, dass die Datenbank sich geändert hat und aktualisiert werden muss.
Button klicken. Fertig.
Jetzt solltet ihr die neue, schöne WordPress-Oberfläche sehen.
Wenn ihr eure öffentliche Website aufruft, sollte jetzt alles aussehen, wie bisher.
Solltet ihr nichts sehen, wechselt ins Backend unter Design und aktiviert euer Plugin erneut. Bitte dokumentiert dieses Problem hier in den Kommentaren!
9. Plugins ersetzten und neu installieren
Jetzt geht es wieder in euren FTP-Client.
Zuerst mal die ScoutPress-eigenen Plugins:
9.1. Das Menü (wp_menu)
Update Januar 2010: Dominik hat uns eine Video erstellt, in dem er beschreibt, wie er mit einem neuen Plugin die bisher bekannte Funktion des Menu-Plugins von ScoutPress unter WordPress2.9 verwendet.
Wenn Ihr Lust habt, verwendet dieses Plugin! Ansonsten findet ihr im Folgenden einen Workaround von mir.
Das Plugin ist nicht kompatibel zu WordPress 2.8. Es gibt ein paar Alternativen… keine konnte mich aber bisher überzeugen! Ich habe außerdem keine Lust, Kernfuktionen der Website mit Plugins umzusetzten, die unsauber programmiert sind und deren Community so klein ist, dass schon jetzt abzusehen ist, dass bald keine neuen Versionen mehr erstellt werden.
Daher werden wir jetzt erstmal einen sehr dreckigen Workaround nutzen. Dabei erstellen wir ein statisches Menu, das nur von Admins durch das Anpassen des Templates geändert werden kann.
Das ist keine langfristige Lösung… aber jetzt die einfachste! Schön kommt später :-).
- Öffnet /wp-admin/
- Wechselt zu Design > Editor
- Hinweis: Jetzt müssen die Schreibrechte aktiviert sein, damit das hier klappt. Siehe 9.5…
- Wählt in der rechten Spalte die menubar.php-Datei
- Löscht diesen Code:
<?php
/* zeigt das Menü an | Plugin: up_menunanager */
if(function_exists(’echoMenu’)) { echoMenu(); }
?>
- Und fügt stattdessen dort den Code ein, den ihr in Schritt 1 in eurer temporären Textdatei gespeichert habt
- Speichert die Datei
Mein Plan: In den Jahren, in denen wir auf dpsg-langerwehe.de ScoutPress nutzen, hat kein Leiter einen eigenen Menüeintrag erstellt. Ich bin ja schon froh, wenn die Leiter selbst Artikel schreiben… — Diese Funktion kann also problemlos manuell von Admins erledigt werden. Mein Ziel ist jedoch, dass man dafür nicht das Template selbst bearbeiten muss, sondern in einer zukünftigen Template-Version mit den neuen WordPress-Widgets arbeiten kann…
Update: Siehe Hinweis von Dominik in den Comments: Auch das my_gallery-Zufallsbild muss aus der Menü-Spalte raus.
9.3. Der Kalender
Die Idee des Scoutnet-Kalenders ist toll. Trotzdem haben wir uns für DPSG Langerwehe entschieden, ihn nicht weiter zu verwenden. Der Grund: Ein Google Kalender bietet uns viel mehr Möglichkeiten und viel bessere Integration in unsere eigenen alltäglichen Arbeitsabläufe (Offline-Kalender etc.). Und kein Kalender nutzt etwas, wenn er nicht gepflegt wird, weil die Pflege zu aufwändig ist.
Unter http://www.dpsg-langerwehe.de/kalender/ findet ihr daher jetzt mein Vorschlag der Einbindung eines Google Kalender. Wie wird das genau gemacht haben, werde ich später beschreiben! Wenn ihr es dringend braucht, bitte per Kommentar fragen.
9.4. Anti-Spam (Akismet)
Für WordPress gibt es ein tolles Spam-Plugin von den Machern von WordPress selbst – Akismet.
- Aktiviert es unter /wp-admin/ > Plugins > Aktivieren
- Dann müsst ihr das Plugin konfigurieren und ihm einen Akismet-Key geben.
- Legt euch dafür unter http://wordpress.com/ für euren Stamm einen eigenen Account an. Beim Einrichten werden ihr gefragt, ob ihr ein Blog oder nur einen Account haben wollt. Wählt dort “nur Account” aus.
- Auf der Akismet-Plugin-Konfigurations-Seite wird beschrieben, wo ihr den Schlüssel auf wordpress.com findet.
- Folgt dieser Erklärung und aktiviert Akismet.
9.5. Schreibrechte für alle Plugins und Templates
Damit ihr (alle Admins) ganz einfach unter /wp-admin/ Templates bearbeiten könnt und Plugins installieren und bearbeiten könnt, müsst ihr diesen Ordner Schreibrechte (777) geben. Ich habe einfach für den ganzen /uploads/-, /templates/- und /plugins/-Ordner rekursiv (für alle Unterordner) volle Schreibrechte gegeben – Achtung, hier besteht ein potenzielles Sicherheitsrisiko.
Mehr dazu in Codex http://codex.wordpress.org/Changing_File_Permissions — Verbesserungen gern in die Comments. Habe den Artikel nicht gelesen.
9.6. Foto-Plugin (myGallery)
Das hätte ich fast vergessen… dabei ist es eine besonders ätzende Aufgabe, die ich euch nicht vorenthalten will ;-)
Das myGallery-Plugin wird schon seit längerem nicht weiterentwickelt. Es kann also nicht verwendet werden.
Sein Nachfolder, die nextGen Gallery basiert zwar zu großen Teilen auf dem Code und wurde stark weiterentwickelt für eine Zeit… bietet aber keine Möglichkeit, myGallery-Gallerien automatisch zu importieren (oder? – Kommentare!).
Hinzu kommt, dass WordPress seit einigen Versionen schon eine ziemlich gute Galerieverwaltung von Haus aus mitbringt.
Daher gilt auch hier für mich: Nicht mehr auf Plugins setzten sondern die WP-eigenen Funktionen nutzen. Das macht für die Besucher kaum einen Unterschied… für uns Admins aber viel weniger Arbeit.
Leider bedeutet das: Wir müsse manuell(!) alle myGallery-Galerien neu erstellen. Und das geht so:
- Löscht den Galerie-Ordner via FTP, den brauchen wir nicht mehr (bzw. kopiert ihn erst gar nicht wieder rein nachdem ihr ihn gesichert habt).
- Öffnet den Galerie-Ordner aus eurem Komplett-Backup-Ordner, den ihr zu Beginn erstellt habt.
- Öffnet die Artikel-Seite und sucht dort nach “mygal” in dem Suchfeld oben Rechts.
- Das sind all die Artikel, die ihr bearbeiten müsst.
- Öffnet jeden Artikel und schaut euch den Namen der Galerie an, die dort verwendet wird.
- Löscht den MyGallery-Aufruf raus und klickt auf das neue “Bild hinzufügen” Button oberhalb der Icon-Leiste
- Jetzt könnt ihr über den Flash-Uploader alle Bilder aus dem gleichnamigen Ordner auf einmal hochladen (gleicher Name die der myGallery-Aufruf, den ihr gerade gelöscht habt)
- Fügt anschließend direkt in diesem Prozess die ganze Gallery als in den Artikel ein.
- Tipp: Beim ersten Mal müsst ihr mal schauen, ob die Thumbnailgröße zu eurem Template passt. Die könnt ihr sonst anpassen unter Einstellungen > Mediathek
Wie gesagt: Viel Arbeit bei vielen Galerien… aber es muss mal gemacht werden :).
9.7 Die Kategorie-Einleitung
Update Januar 2010: Dominik beschreibt in einem Video für uns eine gute Lösung, um die bekannten ScoutPress-Funktionen einer Kategorie-Einleitung mit Hilfe eines neuen Plugins weiter zu verwenden.
10. Rechte und Rollen bereinigen
Vielleicht ist euch aufgefallen, dass irgendetwas mit den Rechten und Rollen nicht stimmt nach dem Update. Zum Beispiel könnt ihr keine Pages (Menü-Seiten) bearbeiten…
Das Problem: Für ScoutPress habe ich mit einem Plugin (role-manager) die Rechte und Rollen an unsere Pfadfinder-Systematik angepasst. Leider wird das Plugin nicht mehr weiter entwickelt… und leider bedeutet das etwas Arbeit!
- Wechselt wieder in eure Datenbank-Administration (phpMyAdmin eures Hosters)
- Erstellt wieder ein Backup der Datenbank (benennt es sauber in dem Ordner, den ihr dafür angelegt habt… ihr werde es euch danken, wenn etwas schief läuft und ihr es wiederfinden müssen…)
- Wechselt in die Tabelle wp_config.
- Findet die Zeile “wp_user_roles” und klickt auf den Bearbeiten-Pfeil
- Schneidet den Inhalt von option_value aus und verschiebt ihn in eine neue leere Textdatei als Backup
- Kopiert den folgenden Inhalt ein + speichern
a:5:{s:13:"administrator";a:2:{s:4:"name";s:23:"Administrator|User role";s:12:"capabilities";a:54:{s:13:"switch_themes";b:1;s:11:"edit_themes";b:1;s:16:"activate_plugins";b:1;s:12:"edit_plugins";b:1;s:10:"edit_users";b:1;s:10:"edit_files";b:1;s:14:"manage_options";b:1;s:17:"moderate_comments";b:1;s:17:"manage_categories";b:1;s:12:"manage_links";b:1;s:12:"upload_files";b:1;s:6:"import";b:1;s:15:"unfiltered_html";b:1;s:10:"edit_posts";b:1;s:17:"edit_others_posts";b:1;s:20:"edit_published_posts";b:1;s:13:"publish_posts";b:1;s:10:"edit_pages";b:1;s:4:"read";b:1;s:8:"level_10";b:1;s:7:"level_9";b:1;s:7:"level_8";b:1;s:7:"level_7";b:1;s:7:"level_6";b:1;s:7:"level_5";b:1;s:7:"level_4";b:1;s:7:"level_3";b:1;s:7:"level_2";b:1;s:7:"level_1";b:1;s:7:"level_0";b:1;s:17:"edit_others_pages";b:1;s:20:"edit_published_pages";b:1;s:13:"publish_pages";b:1;s:12:"delete_pages";b:1;s:19:"delete_others_pages";b:1;s:22:"delete_published_pages";b:1;s:12:"delete_posts";b:1;s:19:"delete_others_posts";b:1;s:22:"delete_published_posts";b:1;s:20:"delete_private_posts";b:1;s:18:"edit_private_posts";b:1;s:18:"read_private_posts";b:1;s:20:"delete_private_pages";b:1;s:18:"edit_private_pages";b:1;s:18:"read_private_pages";b:1;s:12:"delete_users";b:1;s:12:"create_users";b:1;s:17:"unfiltered_upload";b:1;s:14:"edit_dashboard";b:1;s:14:"update_plugins";b:1;s:14:"delete_plugins";b:1;s:15:"install_plugins";b:1;s:13:"update_themes";b:1;s:17:"manage_navt_lists";b:1;}}s:6:"editor";a:2:{s:4:"name";s:16:"Editor|User role";s:12:"capabilities";a:35:{s:17:"moderate_comments";b:1;s:17:"manage_categories";b:1;s:12:"manage_links";b:1;s:12:"upload_files";b:1;s:15:"unfiltered_html";b:1;s:10:"edit_posts";b:1;s:17:"edit_others_posts";b:1;s:20:"edit_published_posts";b:1;s:13:"publish_posts";b:1;s:10:"edit_pages";b:1;s:4:"read";b:1;s:7:"level_7";b:1;s:7:"level_6";b:1;s:7:"level_5";b:1;s:7:"level_4";b:1;s:7:"level_3";b:1;s:7:"level_2";b:1;s:7:"level_1";b:1;s:7:"level_0";b:1;s:17:"edit_others_pages";b:1;s:20:"edit_published_pages";b:1;s:13:"publish_pages";b:1;s:12:"delete_pages";b:1;s:19:"delete_others_pages";b:1;s:22:"delete_published_pages";b:1;s:12:"delete_posts";b:1;s:19:"delete_others_posts";b:1;s:22:"delete_published_posts";b:1;s:20:"delete_private_posts";b:1;s:18:"edit_private_posts";b:1;s:18:"read_private_posts";b:1;s:20:"delete_private_pages";b:1;s:18:"edit_private_pages";b:1;s:18:"read_private_pages";b:1;s:17:"manage_navt_lists";b:1;}}s:6:"author";a:2:{s:4:"name";s:16:"Author|User role";s:12:"capabilities";a:10:{s:12:"upload_files";b:1;s:10:"edit_posts";b:1;s:20:"edit_published_posts";b:1;s:13:"publish_posts";b:1;s:4:"read";b:1;s:7:"level_2";b:1;s:7:"level_1";b:1;s:7:"level_0";b:1;s:12:"delete_posts";b:1;s:22:"delete_published_posts";b:1;}}s:11:"contributor";a:2:{s:4:"name";s:21:"Contributor|User role";s:12:"capabilities";a:5:{s:10:"edit_posts";b:1;s:4:"read";b:1;s:7:"level_1";b:1;s:7:"level_0";b:1;s:12:"delete_posts";b:1;}}s:10:"subscriber";a:2:{s:4:"name";s:20:"Subscriber|User role";s:12:"capabilities";a:2:{s:4:"read";b:1;s:7:"level_0";b:1;}}}
Das sind die Einstellungen einer WordPress 2.7-Installation (hatte keine von 2.8 zur Hand; sollte sich nichts geändert haben). Quelle
- Wechselt in die Tabelle wp_usermeta
- Findet die Zeile “wp_capabilities” für eure “user_id” und klickt den Bearbeiten-Pfeil. Achtet auf die richtige user_id! Der Admin-Account, der das Blog angelegt hat, hat die ID 1. Wenn ihr unsicher seit, guckt in wp_users nach welche ID euer User hat.
- Schneidet den Inhalt von “meta_value” aus wie oben + Textdatei-Backup
- Kopiert diesen Inhalt ein + speichern
a:1:{s:13:"administrator";b:1;}
- Wechselt jetzt in euer Blog unter /wp-admin/ und ladet die Seite neu. Alles sollte sein wie zuvor — nur besser. Ihr könnt jetzt direkt Plugins aus dem Backend heraus installieren, Pages wieder bearbeiten…
Jetzt müssen wir nur noch die Rechte und Rollen für alle übrigen Nutzer korrigieren. Die können zur Zeit nämlich nicht mehr ins Backend!
- Wechselt jetzt zu Benuter > Autoren & Benutzer
- markiert über die Checkbox im Tabellen-Kopf alle Nutzer, deselektiert euch selbst + alle Admins
- Wählt in der Dropdown-Liste “Rolle ändern in…” “Autor” aus und klickt “Ändern”
- Macht das gleich für alle Admins (= Admins) uns Rundensprecher (= Herausgeber).
Jetzt sind auch die Rechte und Rollen schön sauber im neuen WordPress-Stil. Alle Altlasten sollten entfernt sein.
Eine Übersicht, welche Rechte die einzelnen Rollen haben, findet ihr im WordPress Codex als Tabelle.
Wenn euch das Standard-Rechte-Rollen-System von WordPress nicht genügt, könnt jetzt mit neuen Plugins ans Werk gehen. Ich werde mir das schön verkneifen, weil ich keine Lust auf solche Probleme in der Zukunft habe… Falls euch das nicht zurückhällt, hier noch Links: 1, 2, 3, 4. Insg. gibt es drei neue Plugins, die in der Summe ähnliche und weitere Aufgaben wie das alte role-manager-Plugin bieten.
Update: Siehe Comment von Dominik: Ggf. müsst ihr die aktivierten Plugins wie das nextGenGallery-Plugin in Dominiks fall deaktivieren und neu aktivieren, damit sie ihre Rechte und Rollen neu anlegen.
Was jetzt noch zu tun ist…
Mit diesen Änderungen läuft euer Blog gut auf der neuen Version.
Trotzdem ist noch viel zu tun… hier meine Liste:
- TODO: Menü-Bearbeitung verschönern. Die Lösung oben ist ein Workaround. Es sollte mindestens ein Widget sein, in dem der HTML-Code steht. Vielleicht eines der bestehenden Plugins… — Update Januar 2010: Dominks Lösung (siehe sein Video) ist gut!
TODO: Bestehende Menüplugins testen
TODO: Oder Template Widget-Ready machen und Widget für Menü nutzen
- TODO: Galerie-Unterstütztung für Template: WordPress zeigt Fotos der eigenen Galerie als Artikel an. Hier fehlen und die Blättern-Links, damit das wirklich nett ist…
- TODO: Template aktualisieren. Die ganzen kleinen Social-Funktionen werde ich für uns rauswerfen (Profilseite, Liste der meisten Commenter, …) — Benutzt alles keiner. Statt dessen will ich gern das Design portieren auf ein bestehendes Theme mit gutem Code und guter Community. Ich denke, das K2-Theme ist eine gute Wahl.
- TODO: Kalender-Integration via Google Kalender dokumentieren. — Siehe oben.
TODO: Kategorie-Einleitungen bereinigen / neue Lösung. Wenn ihr jetzt auf Kategories klickt, sehr ihr viel Chaos. Ich habe selbst noch nciht viel damit rumgespielt aber denke, dass die alten Kategorieeinleitungen kaputtgehen werden, sobald man sie bearbeitet. Es gibt vielleicht ein neues Plugin dafür… das müsste man testen. Oder aber ohne weiter leben… — Update Januar 2010: Dominks Lösung (siehe sein Video) ist gut!